Dienstag, 19. Mai 2015

DIY Beton

Im Moment ist Beton wieder hoch im Kurs bei mir und so habe ich das letzte Wochenende genutzt, um wieder ein bisschen Beton anzurühren.
Ich habe mir nämlich eine Emoji- und eine Ananas-Silikonform von unserem Amsterdamtrip von XENOS bzw. HEMA mitgebracht, die ich auch gleich mal ausprobieren wollte......Und die anderen Formen warteten schon länger darauf, ausprobiert zu werden.

 



 Ich nehme für meine Betonarbeiten immer:
  • eine Maske, evtl. Gummihandschuhe, den der Zementstaub ist nicht der gesündeste
  • 3/4 Estricht, Beutel aus dem Baumarkt
  • 1/4 Sand, zum Beispiel Spielkastensand - Sand aber nur wenn Ihr nicht zu filigrane Formen habt
  • Wasser
  • alte Schüssel und Löffel bzw. Holzlöffel (die Sachen sind hinterher nur noch zum Beton anrühren geeignet, daher möglichst alte Sachen verwenden)
  1. Das alles mixe ich gut zusammen, bis es sich alles gut miteinander vermischt hat und die Konsistenz nicht mehr flüssig, aber auch nicht ganz klumpig ist. 
  2. Die Silkonform kann, muss man aber nicht, vorher noch mit Speiseöl einpinseln (ich finde, die Formen lösen sich dann noch besser).
  3. Die Masse wird dann in die Formen gegeben. 
  4. Jetzt müsst Ihr immer mal etwas an den Formen rütteln, damit die Luft aus der Masse entweichen kann. Ich mach das in den ersten 30 Minuten ungefähr 5 bis 6 mal, man kann das beliebig oft wiederholen.
  5. Da Beton nicht trocknet, sondern aushärtet, lass ich den Beton in der Garage aushärten, dort ist er vor der direkten Sonne geschützt. Es geht aber natürlich auch irgendwo im Freien, im Schatten. Falls der Beton nicht feucht genug war, feuchte ich immer noch mal nach, denn Beton darf nicht zu schnell aushärten. 
  6. Ich löse die Gegenstände erst nach 2 bis 3 Tagen aus den Formen, damit ich sicher bin, das der Beton auch schon hart ist. Normalerweise braucht er noch ca. eine Woche bis er ganz ausgehärtet ist. 
  7. Ich befeuchte zwischendurch immer noch mal und dann ist er auch fertig!!
Es gibt auch Blitzbeton, den finde ich persönlich nicht so toll. Es ist dann zwar innerhalb von einer Stunde schon alles hart, aber gerade am Anfang muss man sich doch recht beeilen, damit nicht alles sofort hart wird.
Ihr könnt beim Estrich den Sand auch weglassen, denn Estrich ist schon eine Art Fertigmix, der einfach nur feiner ist als Zement, den es in unterschiedlichen Körnungen gibt. Gerade für die filigranen Formen (meine Äpfel- und Ananasform) sollte man auf den zusätzlichen Sand verzichten,
Da ich für kleine Betongegenstände aber gerne eine feinere Struktur habe, mixe ich immer noch etwas feinen Sand dazu.
Für Schüsseln und größere Gegenstände gebe ich noch grobkörnigen Zement dazu, einfach, weil ich glaube, dass es dann stabiler ist....
Alle Angaben ohne Gewähr!!!



So, abwarten und morgen nehme ich dann die Formen raus....
Was ich aus den einzelne Formen letztlich noch mache, entscheide ich dann spontan. Sicherlich einige Magnete oder einfach nur Deko. Auf die Betonsärge bin ich besonders gespannt.
Mal schauen, wie kreativ die anderen heute wieder unterwegs waren beim creadienstag und bei meertje.

Kommentare:

  1. MEGA coole Idee !!
    Liebe Grüße
    Sandra

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  2. Ich wusste gar nicht, dass sie bei Hema so tolle Formen haben! Bin auf die Ergebnisse gespannt :-)
    LG
    Frau H.

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  3. Ja, das Betonfieber greift um sich - Super! Und ich LIEBE Hema!
    GLG Johanna

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  4. Die Formen sind klasse, bin gespannt was es wird.
    Liebe Grüße,
    Petra

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  5. da bin ich gespannt. Tolle Idee!!
    lieben Gruß von susa aus Hamburg

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Hallo, schön das Ihr vorbeischaut. Ich freue mich über Eure Kommentare!
Euch einen schönen Tag!
Liebe Grüße,
Eure Schenefelder Hausfrau

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