Mittwoch, 4. November 2015

Going East - Moskau


Als wir im Sommerurlaub auf den Spuren meiner Schwiegereltern durch Ostpreussen, dem heutigen Polen gewandelt sind und uns Polen so gut gefallen hat (dazu gibt es demnächst auch noch einen Post, bestimmt...), haben wir uns gedacht, noch östlicher zu gehen...

Nachdem wir alle erforderlichen Unterlagen, und das sind ungewohnt viele (Einkommensnachweise, Krankenversicherung nebst Krankenrücktransport-Versicherung, amtliche Einladung des Hotels - der sog. Visa Support Brief bzw. Voucher, etc.) für unsere Visaanträge zusammengetragen hatten und persönlich - zumindest die Erwachsenen- den Antrag nebst Unterlagen im Russischen Visazentrum in Hamburg abgegeben hatten, hielten wir tatsächlich eine Woche später die Visa in der Hand.
So waren wir dann in den Hebstfereien in Moskau unterwegs.
 Eine tolle Stadt, die uns allen -auch den Kindern- sehr gut gefallen hat und von der uns der Abschied irgendwie besonders schwer fiel.

Kremelmauer, Großer Kremelpalast, Mariä-Verkündigungs-Kathedrale und die Moskwa

Basiliuskathedrale am Roten Platz 


 Ruhestätten herausragender Persönlichkeiten der UdSSR an der Kremelmauer am Lenin-Mausoleum

GUM


Stolovaya 57, ein Restauran im Obergeschoss, das eher einer Kantine ähnelt und typisch russische Speisen anbietet.
 
Traditionelle Toilette im GUM

 Im Kremel...


  Gedenkstätte für den Oppositionspolitiker Nemzow auf der Großen Moskwa Brücke nahe des Kremels

Die Sieben Schwestern sind Gebäude, die von Stalin in Auftag gegeben wurden und so auch in die Geschichte Moskaus eingegangen sind. 

Hier noch ein Gebäude der Sieben Schwestern

Auch Russland hat in Moskau sein Weißes Haus... 

Ostblockcharme an der Novy Arbat


Moskau City goes West

Die Einkaufspassage "Ochotny Rjad" am Manegeplatz, in der Nähe des Kremels, ist mal nicht so luxuriös wie die Kaufkäufer GUM, ZUM und Co. Hier gibt es im Untergeschoss einen Foodcourt und die Möglichkeit in Ruhe zu Essen.  Im Cafe Chocolate hat man freies und kostenloses W-Lan. Das gibt es übrigens in Moskau nicht bei McDonalds und auch auch nicht in den Einkaufspassagen, sondern überwiegend in den Restaurants und Cafes.

Das wäre ja ein Grund wiederzukommen

In U-Bahnhöfe in Moskau machen mich immer noch sprachlos - besonders schön auch die Lampen. 



Und alles auf Kyrillisch

Kirchen an der Ulista Ilyinka, eine Straße, die zum Roten Platz führt



Eingang zum Gorky Park


Parks of Arts, gegenüber des Gorky Parkys an der Moskwa




Denkmal für Zaren Peter I den Großen, im Hintergrund die Christ-Erlöser-Kathedrale

Christ-Erlöser-Kathedrale,
die durch das Punk-Gebet von Pussy-Riot bekannt wurde- zumindest mir dadurch bekannt wurde.

Feinkostladen Jelissejew an der Twerskaja

Ach Tschüss Moskau - Abschied von unserer Metro Stadion Novoslobodskaja

Moskau ist eine wunderschöne Stadt, mit Geschichte und Tradition. Ich kann jeden nur empfehlen, Moskau einmal selbst zu erleben. Im Sommer muss es noch mal viel schöner sein, aber auch jetzt im Herbst lohnt sich Moskau auf jeden Fall.
Wir konnten uns überall frei bewegen und fühlten uns nie irgendwie unwohl. Ich hatte doch im Vorwege diesbezüglich echt bedenken, aber - wie sich vor Ort schnell rausgestellt hat -  total unbegründet!!
Nur sehr selten hatten wir Verständigungsprobleme, die Moskauer sprechen fast alle Englisch, einige sogar Deutsch und sie sind total hilfsbereit. Vom Vorteil ist es, wenn man sich die kyrillischen Schriftzeichen irgendwie erschliessen kann, denn nicht immer steht alles in der lateinischen Schrift und somit in Englisch geschrieben. Vor allem an einigen Bahnhöfen waren wir manchmal etwas verloren, aber dank der hilfsbereiten Moskauer fanden wir immer den richtigen Weg!
Ich bin sehr froh, dass ich Moskau gesehen habe, und wie bereits geschrieben, haben auch die Kinder total viel Lust und Interesse an Moskau gehabt.

Vielen Dank für's Gucken!!!!
Und weil heute Mittwoch ist, geht' s zum Mmi bei Frollein Pfau

Kommentare:

  1. Danke für diese wundervollen und beeindruckenden Bilder dieser wunderschönen Stadt!
    Ich wünsche Dir einen schönen und zufriedenen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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    1. Hallo Claudia,
      vielen Dank für Deinen netten Kommentar!!
      LG,
      Patricia

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  2. Hach, was für schöne Bilder! Ich war mit 18 Jahren in Moskau (und Leningrad, so hieß dass damals noch) und vieles hat sich gar nicht verändert und einiges dann eben doch.
    Damals durften wir uns gar nicht frei bewegen und Essen kaufen, sei es ein Brötchen oder so, ging gar nicht. Und dass Essen im Hotel war scheußlich. Trotzdem denke ich gerne an die einmalige Klassenreise zurück. Ein großes Wagnis und Erlebnis damals.
    Lieb Grüße vom Deich
    Claudia

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Hallo, schön das Ihr vorbeischaut. Ich freue mich über Eure Kommentare!
Euch einen schönen Tag!
Liebe Grüße,
Eure Schenefelder Hausfrau

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